Sauna: Hitze für mehr Wohlbefinden

Januar 8, 2014  
abgelegt unter Ratgeber Gesundheit

SaunaLängst hat die Sauna auch in Deutschland die Herzen gesundheitsbewusster Menschen erobert. Sie legen Wert auf den regelmäßigen Saunabesuch, um ihr körperliches Wohlbefinden zu steigern und den Körper zu reinigen. Viele Saunagänger versprechen sich eine Abhärtung gegen Erkältungskrankheiten und eine Stärkung des vegetativen Nervensystems. Die positiven medizinischen Effekte erklären sich dadurch, dass während der Schwitzphase, in welcher die Körpertemperatur auf Temperaturen von bis zu 39 Grad erhöht wird, eine Art künstliches Fieber erzeugt wird, durch das Krankheitserreger abgetötet werden. Darüber hinaus regt der Wechsel von Hitze und Kälte den Kreislauf an und wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus.

Viele begeisterte Saunagänger wollen auch in den eigenen vier Wänden nicht auf das gesunde Vergnügen verzichten und richten sich eine eigene Sauna ein. Allerdings stehen sie vor der schwierigen Wahl, welche Sauna sie wählen sollen, weil es von der klassischen, finnischen Sauna über das Dampfbad bis hin zur Wärmekabine zahlreiche verschiedene Typen gibt. Unentschlossene finden hier bei Edinger zahlreiche verschiedene Saunen, darunter diverse System- und Massivholzsaunen, und Informationen darüber.

Saunieren – aber richtig

heiße SteineGerade Anfänger sollten sich an die Grundregeln des richtigen Saunierens halten, damit sie keine unangenehme Überraschung erleben. So sollten sie maximal drei Saunagänge pro Besuch absolvieren, um den Kreislauf nicht übermäßig zu belasten. Ein Blick auf die Uhr während des Saunaganges kann ebenfalls nicht schaden. Der erste Gang kann etwa acht bis zwölf Minuten dauern, während der zweite und dritte ruhig um drei Minuten länger sein dürfen. Viele Saunagänger schwören auf den Aufguss zum Abschluss des Saunaganges, der oft mit ätherischen Ölen angereichert wird. Durch den Aufguss steigt die Luftfeuchtigkeit, was im Körper einen zusätzlichen Hitzereiz verursacht. Extrem wichtig ist das anschließende Abkühlen. Die Saunagänger gehen dafür am besten an die frische Luft und schließen diese Phase anschließend mit einer Kaltwasserdusche ab. Vor dem nächsten Saunagang sollten sie eine etwa 15minütige Pause einlegen. Schwere Mahlzeiten sind vor dem Saunagang übrigens ebenso tabu wie der Saunabesuch direkt nach sportlicher Aktivität. Erst wenn der Puls wieder auf seinen Normalwert gesunken ist, können Sportler die Sauna unbedenklich genießen.

Sauna und Wellness

Wegen der wohltuenden Effekte der Dampfbäder auf Körper und Geist gehört die Sauna als unverzichtbares Element zum Angebot vieler Wellnesshotels. Dorthin reisen die Gäste, um dem Stress und der Hektik des Alltags zu entfliehen und neue Kräfte zu tanken. Die Sauna bildet in den entsprechenden Häusern aber nur ein Element des Wohlfühl-Angebotes. Dieses ist ist regional meist sehr unterschiedlich und reicht von Kneipp-Kuren, die vor allem in Süddeutschland angeboten werden, bis hin zu Thalasso-Thearpien. Die Wellness-Hotels an den Küsten von Nord- und Ostsee setzen dabei auf die heilkräftige Wirkung des Meerwassers.

Fotos: Espressolia (Bild 1, Sauna), sabine schmidt (Bild 2, heiße Steine) / pixelio.de

Kommentare sind geschlossen.