Grippe und Erkältung: Was Oma noch wusste

Oktober 20, 2009  
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Praxisgebühr, Zuzahlungen für Erkältungsmedikamente, teure pflanzliche Heilmittel – so eine Grippe oder Erkältung kann ganz schön ans Portemonnaie gehen. Dabei geht es oft für wenig oder gar kein Geld mit den alten Hausmitteln von Oma.


Berlin – Es ist Herbst und so langsam scheint jeder Zweite zu schniefen, husten oder niesen. Die Grippezeit ist angebrochen, Erkältungen auf dem täglichen Plan. Manch Arztmuffel geht da lieber in die Apotheke und versorgt sich mit vermeintlichen „Rundum-sorglos-Paketen“, ein Mittel für die Nacht, eins für den Tag. Die Wirkung ist eher zweifelhaft und eine wirkliche Besserung setzt meist auch nicht ein.

Vor einem Gang in die Apotheke sollte man einmal nachschauen, was Oma so gegen eine triefende Nase oder gegen Husten gemacht hat. Denn die alten Hausmittel sind meist wirkungsvoller und kostengünstiger als die Mittel aus der Apotheke.

Nase: Bei einer tropfenden, zugeschwollenen Nase helfen abschwellende Nasensprays. Tipp: die Version für Kinder kommt ohne die berüchtigten süchtig machenden Stoffe aus. Nasensprays sollten nie länger als maximal sechs Tage am Stück benutzt werden. Eine gute Alternative zu medizinischen Nasensprays sind Meerwasser-Nasensprays. Sie bekommt man in Drogerien. Außerdem kann der Nase mit Kopfdampfbädern auf die Sprünge geholfen werden. Als Zusatz reicht normales Kochsalz aus, zur Beruhigung der Schleimhäute kann auch ein Beutel Kamillentee hinzu gegeben werden.

Morgen: Husten

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