Die Matratze regelmässig austauschen (Infografik)

Januar 30, 2013  
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Die Matratze

Regelmäßiger Austausch der Matratze wichtig

Der erholsame und andauernde Schlaf ist bei nicht wenigen Menschen empfindlich gestört, was für die Betroffenen eine echte Belastung sein kann. Geschätzte 15 Prozent aller Deutschen leiden entweder unter Einschlaf- oder einer generellen Schlafstörung. Die Ursachen dafür können vielfältig sein – und sind mitunter dennoch leicht zu beheben.

Entspannung für Körper und Seele

Beispielsweise fällt nach einem harten Arbeitstag das Abendbrot gerne recht mächtig aus. Gerade Männer neigen dazu, sich den Magen auch nach 19 Uhr noch kräftig vollzuschlagen. Ein voller Magen bedeutet allerdings auch viel Arbeit für den Verdauungstrakt, was viel Energie verbraucht. Dieses hält den Körper in Schwung – und zwar auch, wenn er vor dem Zubettgehen eigentlich zur Ruhe kommen soll. Ungünstig können auch aufregende Dinge kurz vor der Nachtruhe sein, wie zum Beispiel ein spannender Film oder ein packendes Buch. Nicht leicht fällt es oftmals in den Schlaf zu finden, wenn die Alltagssorgen auch am Abend deutlich auf das Gemüt drücken. Was viele wiederum unterschätzen, sind die äußeren Umstände, die für Schlaf- und Einschlafprobleme sorgen. Ein großes Problemfeld ist hier zum Beispiel die Schlafunterlage.

Oftmals wird einer schlechten oder durchgelegenen Matratze nicht viel Beachtung geschenkt, doch kann dieses der Grund für einen nur leichten und unregelmäßigen Schlaf sein. Eine Matratze hat während der Nacht eine Stützfunktion, um den schlafenden Körper zu entlasten. Das große Eigengewicht drückt den Körper in die Schlafunterlage und übt somit Druck auf einige Körperstellen aus. Ist dieser Druck zu groß, versucht der Körper dieses selbstständig zu regulieren. Meistens geschieht dieses durch das (vom Schlafenden unbemerkten) Anspannen einiger Muskelgruppen. Auf Dauer ist dieses allerdings ungünstig, denn auch die Muskeln müssen während der Nacht regenerieren und neue Kraft für den nächsten Tag gewinnen. Ist dieses nicht möglich, da während des Schlafs „Überstunden“ gemacht werden müssen, fühlt sich der Körper morgens schlapp und ermattet an, was er ja auch tatsächlich ist. Problematisch kann eine schlechte Matratze auch für die Wirbelsäule sein, besonders bei Menschen, die in Seitenlage schlafen. Der Körper sinkt bei einer durchgelegenen Schlafunterlage auf Höhe des (schweren) Rumpfes stark ein und bringt die Wirbelsäule in eine ungünstige und mitunter schmerzhafte Position. Morgens sind dann oftmals Rückenschmerzen die Folge.

Wichtige Stützfunktion der Matratze

Eine gute Matratze kann hier gegensteuern und unterstützt den schlafenden Körper. Der Schlafende wird in einer guten Position gehalten und macht das Eingreifen der Muskeln unnötig. Die großen Matratzenhersteller haben inzwischen Modelle konzipiert, bei denen die Stützfunktion noch weiter verbessert wurde. So gibt es so genannte Komfortzonen-Matratzen, die auf die Bedürfnisse jeder einzelnen Körperregion abgestimmt sind. Diese 5-Zonen-Komformatratzen oder 7-Zonen-Komfortmatratzen sorgen für eine optimale Schlafposition und ermöglichen somit ein gutes Ein- sowie ein Durchschlafen.

Wenn es um die Stützfunktion der Matratze geht, spielt mitunter auch der Härtegrad eine Rolle. Gerade schwere Personen sollten einen höheren Härtegrad wählen, weil diese Matratzen den Körper nicht nur besser in einer optimalen Lage halten, sondern auch noch länger haltbar sind. Sie müssen also nicht so häufig ausgetauscht werden wie weiche Matratzen. Im Handel hat sich die Einteilung in drei Härtegrade durchgesetzt: H1 für weich, H2 für mittel und H3 für hart. Sondermodelle gibt es auch noch in den Härtegraden H4 und H5 für ausgesprochen schwere Personen.

Richtig liegen

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