Das Eigenheim als gesunder Rückzugsort – Tipps zum Hauskauf

Mai 2, 2013  
abgelegt unter Ratgeber Gesundheit

Grundriss HausDas eigene Zuhause soll einem nicht nur nach außen hin Sicherheit und Schutz bieten. Auch im Inneren sollte es gewisse Standards erfüllen. Zum einen ist natürlich ein Gefühl der Geborgenheit unentbehrlich – schließlich möchte man sich gerade in den eigenen vier Wänden genauso geben und verhalten können, wie man möchte. Dies ist jedoch nur möglich, wenn das Haus auch die richtigen Voraussetzungen erfüllt. Schimmel und Pilze beispielsweise können die Traumblase vom perfekten Heim schnell zerplatzen lassen. Wir verraten Ihnen darum, worauf Sie beim Hauskauf achten müssen, um ohne Schwierigkeiten in Ihr Eigenheim ziehen zu können.

Alles genau in Augenschein nehmen

Wer nicht selbst baut, sondern sich dafür entscheidet, sollte sich bei der obligatorischen Besichtigung jeden noch so kleinen Winkel zeigen lassen. Gerade ältere Häuser, die über einen Keller und einen Dachboden verfügen, sind nicht immer genauso isoliert, wie es vielleicht nötig wäre. Zögern Sie auch nicht, sich potenziell feuchte Ecken und Nischen zeigen zu lassen – auch wenn Möbel davorstehen sollten. Sie haben das Recht dazu, Ihr potenzielles Eigenheim genau in Augenschein zu nehmen.

Nach Isolierungen erkundigen

Nicht nur in Hinblick auf Schimmelpilze und andere Schädlinge ist es wichtig, sich nach der Isolierung des Hauses zu erkundigen. Das Thema Energiesparen gewinnt stetig an Bedeutung und kann insbesondere beim Hauskauf nicht außer Acht gelassen werden. Der Makler beziehungsweise der Hausbesitzer sollte dazu in der Lage sein, Ihnen zu solchen Dinge Auskunft zu geben. Müssen Sie selbst eventuell für eine neue Isolierung aufkommen, könnte dies zu enormen Zusatzkosten führen. Auch wenn Geld in Bezug auf die eigene Gesundheit natürlich eine untergeordnete beziehungsweise im besten Fall gar keine Rolle spielen sollte, können diese Kosten vermieden werden.

Die Baumaterialien analysieren

Nicht nur die Isolierung, die Luftfeuchtigkeit oder die Raumtemperatur können die Bildung von Schimmelpilzen begünstigen. Auch die beim Bau des Hauses verwendeten Materialien können unter Umständen dafür sorgen, dass sich die hartnäckigen Schädlinge ganz besonders wohlfühlen. Wasserdichte Fassadenfarben (z. B. Latexfarben) hindern die Luft daran, aus dem Wohnraum zu entweichen. So kann sich die Temperatur innerhalb des Hauses nicht optimal regulieren und es entstehen günstige Bedingungen für die Entstehung von Schimmel. Ebenso können Wandfarben und Tapeten, die einen hohen Bindemittelanteil aufweisen, die Diffusion der Lust – d.h. die Ausbreitung – im Haus hemmen. Häufig verwendete Baumaterialien, die leider nur wenig Wasserdampf aufnehmen können und somit für die Anstauung von Feuchtigkeit sorgen, sind Beton oder auch Polysterol. Letzterer Begriff bezeichnet eine Form von Kunststoff, die uns durch unseren gesamten Alltag begleitet.

Foto: Valerijs Kostreckis – Fotolia

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