Penisverkrümmung im Fokus – Arten und Behandlungsmöglichkeiten

Krumme Möhre Symbolbild

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Leider sind auch Krankheiten des Geschlechtsteils weit verbreitet und Männer müssen sich wohl oder übel damit abfinden, dass sie betroffen sein können. Eine Beschwerde, die häufig vorkommt, wäre die sogenannte Penisverkrümmung. Allerdings ist Penisverkrümmung nicht gleich Penisverkrümmung und es macht einen Unterschied, um was für eine Art es sich handelt. Nicht immer ist eine Behandlung vonnöten, aber das gilt nur dann, wenn es sich nicht per se um eine Erkrankung handelt. Liegt eine solche vor, ist hingegen schnelles Handeln gefragt, um die potenziellen Folgen zu minimieren. Doch welche Arten und Behandlungsmöglichkeiten gibt es eigentlich? Das soll in diesem Artikel geklärt werden.

Arten von Penisverkrümmungen

Grundsätzlich gilt es bei einer Penisverkrümmung zwischen zwei Arten zu unterscheiden. Die erste wäre die angeborene Krümmung des Penis, welche als Penisdeviation bezeichnet wird. Eine entsprechende Krümmung ist ganz normal und kommt bei vielen Männern vor. Die genaue Ursache ist bisher nicht bekannt, aber es ist davon auszugehen, dass eine angeborene Krümmung mit einem Testosteronmangel in der Schwangerschaft zusammenhängt. Eine Penisdeviation ist nicht zwangsweise problematisch und eine Behandlung nur dann vonnöten, wenn das Sexualleben durch die Verkrümmung eingeschränkt wird. Es handelt sich hierbei also keinesfalls um eine seltene Krankheit, sondern ein ganz normales Phänomen. Anders sieht es hingegen bei einer erworbenen Krümmung aus.

Eine erworbene Krümmung beziehungsweise eine Peyronie ist eine krankhafte Veränderung des Penisgewebes. Diese Art von Penisverkrümmung geht mit einer Abwinklung des Penis bis zu 90 Grad einher und kann ein ernsthaftes Problem darstellen. Unter einer Peyronie leidende Männer haben im Regelfall Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und sind generell sexuell eingeschränkt. Zudem ist es unwahrscheinlich, dass die Krankheit von alleine weggeht, weswegen eine umgehende Behandlung nahezulegen ist. Wer sich nicht um das Problem kümmert, riskiert eine Verschlimmerung der Symptome, sodass womöglich nur noch „radikale Maßnahmen“ helfen.

Behandlung von Penisverkrümmungen

Eine angeborene Penisverkrümmung muss in der Regel nicht behandelt werden. Liegt hingegen eine Peyronie vor, ist es ratsam, das Problem schnellstmöglich anzugehen. Diesbezüglich bietet sich unter anderem der Einsatz des medizinischen Expanders PeniMaster an. Die im British Journal of Urology von Dr. Ignacio Moncada veröffentlichte Studie zeigt, dass das Gerät bei einer Begradigung des Penis helfen kann. Durch mechanische Traktion wird der Penis physiologisch sachgerecht gedehnt und wieder „in Form gebracht“. Zudem ermöglicht der PeniMaster eine Verlängerung des Penis, was positiv ist, da eine Peyronie nicht selten mit einer Verkürzung einhergeht.

Sollte die Erkrankung noch im Anfangsstadium sein, können zudem Medikamente oder Ultraschall helfen. Beides kann der Narbenbildung entgegenwirken und die Wundheilung unterstützen. In manchen Fällen helfen die genannten Methoden jedoch nicht mehr. Sollte das der Fall sein, bietet sich oft nur noch eine Operation an. Bei einem chirurgischen Eingriff wird das Narbengewebe entfernt, sodass Mann wieder wie gewohnt Geschlechtsverkehr haben kann. Allerdings geht diese Methode mit einer Verkürzung des Penis einher. Sie sollte also nur dann in Betracht gezogen werden, wenn es keine Alternative mehr gibt. Glücklicherweise ist eine Operation meist nicht vonnöten, da beispielsweise der Einsatz des PeniMaster ausreicht, um den Penis zu begradigen.

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